Das Blog vom Literaturcafe schauen wir uns regelmäßig an. Wir erwähnten es bereits in unseren Artikeln, u. a. als wir das Thema Normseite beim Schreiben ansprachen. Heute beschäftigten uns die Inhalte der 15 Kommentare zum Artikel über Schreibprogramme für MAC und PC und den aufgelisteten Links zu mehreren Programmen. Einige der im Artikel beschriebenen Programme installierten wir schon vorher und testeten sie. Da die Kommentare weitere Hinweise und Links brachten, sahen wir uns diese getrennt an.
Der Artikel betrachtete insbesondere den wesentlichen Unterschied zwischen Textverarbeitungsprogrammen und Schreibprogrammen. Denn Autoren erwarten von ihren Arbeitsprogrammen meist Eigenschaften, die Textverarbeitungsprogramme selten haben. Das fällt insbesondere auf, wenn man die Features der in diesem Beitrag vorgestellten Programme miteinander vergleicht.
Beeindruckt hat uns aus der Vielzahl der Programme diesmal das Anthemion Writer’s Café 2.30, das es für verschiedene Betriebssysteme gibt. Seine Überschrift lautet: A place to be creative. Frei übersetzt also etwa: Ein Ort um kreativ sein zu können. Und die Möglichkeiten wie das mit diesem Programm gehen soll, zeigt uns der Screenshot des Fensters nach dem Start.
In der linken Spalte sieht man die Dateiablagen mit den Überschriften Favoriten, Explorer und Arbeitsbereich. In der rechten (blauunterlegten) Spalte sind die einzelnen “Arbeitselemente”; erste Zeile: Ablagebuch, Cookies, Merkzettel, Notizbuch, Support, Einfach Scheiben, Wörterbuch; zweite Zeile: Backup, Journal, Namen, OpenOffice Writer, Story Lines, Web und Bücherregal; darunter Einführung und ganz unten links Start. Das Ganze ist im Original nicht so dicht gedrängt. Hier nur, weil wir das Fenster auf dem Monitor in der Breite verkleinerten, um unseren Screenshot in der Blogseite abbilden zu können.
Wir haben die Free-Download-Version für Windows und für Linux auf verschiedenen PCs installiert und ausprobiert, und zwar für Windows 7 in der 64-Bit-Version sowie für Windows XP in der 32-Bit-Version. Mit beiden Installationen konnte man ohne Probleme arbeiten. Bei beiden Installationen ließ sich unter den Einstellungen die deutsche Sprache auswählen. Diese Einstellung wurde nach einem Neustart des Programms dann sofort wirksam.
Natürlich bittet das Programm den User, das Programm zu kaufen, um die Vollversion nutzen zu können. Also erkundigten wir uns im Internet nach dem Preis. Erst bei dem Aufruf der Seite für den Kauf erfuhren wir, dass man mit der Bestellung – zu einem Sonderpreis – gleichzeitig ein Programm zur Erstellung eines eBooks bekommen kann. Das Programm ermöglicht, in Writer’s Café erfasste und gespeicherte Texte für eine eBook-Datei im Format ePub oder Kindle zu konvertieren. Allerdings lassen sich beim Anthemion Jutho eBook-Programm 1.39 als Sprache nur Englisch oder Dutsch wählen.
Das gilt genau so für die Linux-Versionen. Fünf 32-Bit-Versionen gibt es für unterschiedliche Linux-Distributionen und drei in der 64-Bit-Version. Wir nahmen die Debian-Version für einen 64-Bit-PC und für einen 32-Bit-PC. Dabei wurden wir von der Installationsdatei darauf hingewiesen, dass die Datei libgtk2.0-bin notwendig und nicht installiert sei. Nachdem wir diese dann mit dem im System vorhandenen Programm Debian Package Search installierten, klappte im Anschluß daran die Installation von Writer’s Café ohne Schwierigkeiten.

Dieser Screenshot zeigt, dass für den Autor gerade vier Bearbeitungsausschnitte im Fenster greifbar sind.
Im Programm selbst hat die Autorin Harriet Smart ein eBook Einfach schreiben untergebracht, das – wie andere Texte und Bezeichnungen der Menüs – von Marc Albrecht ins Deutsche übertragen wurde. Nach einer Inhaltsübersicht und dem Vorwort folgen in dem eBook 11 Kapitel. Insgesamt sind das 83 Seiten, mit konzentrierten Überlegungen zum Thema Schreiben.
Wir zitieren hier den letzten Abschnitt des Kapitels 1 in der deutschen Übersetzung, weil das so treffend ausdrückt, was vielleicht andere Autoren einmal bei ihrem “einfach Schreiben” erfahren konnten (Zitat):
“Wenn Sie jeden Tag schreiben –über Apfelsinen oder peinliche Hochzeiten oder den Zustand Ihrer Strumpfschublade – werden nach und nach die Ideen und Worte einfacher und schneller fließen. Das Problem, dass Ihnen nichts einfällt und Sie glauben, nichts zu sagen zu haben, wird verschwinden und es wird ersetzt durch das Problem, dass Sie nicht mehr wissen, wie Sie mit der Sturzflut von Ideen fertig werden sollen, die Sie ständig durchfließt.”

Dieses Bild zeigt wie innerhalb des Programms die Verkettung verschiedener Teile eines Projekts innerhalb eines Fenster zusammenstellt eine Übersicht und den direkten Zugriff auf eines der Elemente bietet. Natürlich erlaubt das Programm noch andere Einstellungen, die wir in diesem Artikel aus Platzmangel gar nicht beschreiben können. Unsere Empfehlung: Falls Sie an MEHR interessiert sind, installieren Sie die freie Demoversion auf Ihrem PC und schauen Sie sich alles detailliert an. Sicher gibt es noch vieles zu entdecken, was hier nicht erwähnt wurde. Begeistert sind wir davon, dass dieses Programm für so viele verschiedene Betriebssysteme angeboten wird. Die Versionen für Mac haben wir noch nicht ausprobiert. Bitte berichten Sie im Kommentar zu diesem Artikel Ihre Erfahrungen.










Interessant doch nicht für Ottonormal
Hallo, ich bin mal so frech und schreibe was auf deiner Seite. Sieht schoen aus! Ich nutze auch WordPress seit kurzem einige Sachen sind mit aber noch fremd. Dein Blog ist mir da immer eine grosse Inspiration. Weiter so!
Hallo Arvid,
freut mich, dass dir meine Artikel im Blog gefallen. Der nächste Artikel wird insbesondere User ansprechen, die erst mit einem Blog in WordPress beginnen oder vor dem Beginnen sich informieren wollen oder WordPress zum Ausprobieren auf dem eigenen PC installieren möchten. Da gibt es dann viele Möglichkeiten, etwas zu testen. Und falls Du dazu dann Fragen haben solltest, schreibe mir einfach.
Wo nutzt du denn momentan WordPress. Ich würde mir das gerne ansehen.
Weiterhin viel Erfolg. Grüße Heinz
Thanks alot — your answer sleovd all my problems after several days struggling