Normseite

Einen durch bestimmte Pro­zesse fest­ge­leg­ten, all­ge­mein aner­kann­ten Stan­dard nennt man Norm oder Nor­mung. Wir benut­zen nahezu täg­lich Begriffe aus der Normung.

Sei es, dass wir für unsere Manu­skripte das For­mat DIN A4 für die Sei­ten­größe ein­stel­len, so spei­chern und dru­cken. Sol­len alle Sei­ten eines (Buch-)Manuskripts als Sta­pel ver­schickt wer­den, packt man ihn — je nach Umfang — in eine Ver­sand­ta­sche DIN C4 oder DIN B4. Viel­leicht gibt es dazu getrennt noch ein Schrei­ben, das man in einen Brief­um­schlag DIN C6 steckt. Die DIN-Formate für Papier, Brief­um­schläge und Ver­sand­ta­schen sind uns geläufig.

Man­cher Autor kann viel­leicht in Schwie­rig­kei­ten kom­men, wenn er sein Manu­skript für einen Wett­be­werb, eine Aus­schrei­bung oder ähnli­ches Pro­jekt ein­schi­cken möchte, bei dem eine Grenze für den Umfang der Arbeit mit einer Anzahl von Norm­sei­ten vor­ge­ge­ben ist (z. B. maxi­mal 150 Norm­sei­ten). Diese — in der Buch­bran­che — häu­fig benutzte “Größe” beschreibt Wiki­pe­dia so:

Die Norm­seite ist eine Hilfs­größe, mit der man den Umfang eines Manu­skripts abschät­zen kann. Im Lite­ra­tur­be­trieb, Jour­na­lis­mus und in der Wer­be­bran­che dient diese als eine mög­li­che Berech­nungs­grund­lage für das Hono­rar von Auto­ren, Jour­na­lis­ten, Tex­tern, Über­set­zern oder Lek­to­ren.” Und danach folgt dann die detail­lierte Erläu­te­rung, die zudem deut­lich macht, dass es in der Fest­le­gung die­ser Maß­ein­heit natio­nal Unter­schiede geben kann.

Prak­ti­sche Hilfe fin­det der Autor natür­lich im Inter­net. Das Lite­ra­tur­cafe (“Der lite­ra­ri­sche Treff­punkt im Inter­net”) bie­tet Doku­men­ten­vor­la­gen zu gän­gi­gen Pro­gram­men der Text­ver­ar­bei­tung zum Down­loa­den an und Hin­weise, wie man den eige­nen Text in Norm­sei­ten umwan­deln kann.

Über Heinz Prange

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